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Dienstag, 15. Mai 2012

Grünes C versus Landschaftsschutz?

Wenn ich Schilder wie das hier eingefügte sehe, denke ich Mal um Mal, statt mancher prestigeträchtiger Dinge im Rahmen des Grünen C hätte die Stadt besser Geld in die Hand genommen, um vorhandene (Erholungs-) Landschaft zu pflegen und zu schützen.
Noch ungepflegter als das Schild ist nur der Seerosenteich, der seit langem einer Sanierung harrt. Für einen Teil der Mittel aus dem Grünen C hätte wahrscheinlich ein gutes Stück Entrümpelung, Entschlammung, Entbuschung und weitere Ent- finanziert werden können. Was einmal in der Presse als "Kleinod im Pleistal" apostrophiert wurde, droht zur Kloake zu werden - nein, ist längst dazu geworden.
Das Wasser ist anscheinend dermaßen überdüngt, dass die gesamte Wasseroberfläche dicht an dicht mit Entengrütze bedeckt ist. Weil dadurch nur eine stark reduzierte Menge Licht unter die Wasseroberfläche gelangt, erhalten die Seerosen keinen Wachstumsimpuls und kommen gar nicht auf die Wasseroberfläche. Die sonst so herrliche Seerosenblüte bleibt genauso aus wie die Bachstelzen, die ehemals über die Seerosenblätter hüpften.
Wann wird dieser Ort der Besinnung und Erholung wieder hergerichtet???


Autor: Wolfgang Köhler

Sonntag, 26. Februar 2012

Schulgebäude = heißes Thema

Im Rathaus ist der Haushalt wieder ein beherrschendes Thema, zumal er dieses Mal ein Doppelhaushalt ist (2012 / 2013) und weil er nach neuester Version des Gemeinde-Haushaltsrechts eine Zeitspanne von 10 zu seiner Sanierung Jahren in den Blick nimmt.
Was aber die Öffentlichkeit, jedenfalls soweit sie aus Eltern, Schülern und Lehrern viel mehr erregt, ist das Thema <Sanierung, Umbau und Zubau von Schulgebäuden>. Entsprechend groß war das Interesse an der zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe Schulbau, so groß, dass ein Umzug vom kleinen in den großen Ratssaal vorgenommen werden musste.
Leider lassen die Zwänge der Finanzlage der Stadt (Dauerschuldenberg 104 Mio Euro) so gut wie keine Spielräume. Was der einen Schule gut tut, bringt die anderen in die Bredouille. Auch Kompromisse bedeuten nur, dass allen Schulen weh getan werden muss.
Die schwierige Lage ist allerdings auch eine Folge, des Jahrzehnte währenden schlechten Gebäudemanagements. Das ist jetzt in besseren Händen. Die "besseren Hände" müssen allerdings das ausbaden, was in Jahrzehnten vorher versäumt worden ist. Sie sind dafür nicht zu beneiden.

Autor: Wolfgang Köhler

Samstag, 4. Februar 2012

Schulbau-Finanzierung: Quadratur des Kreises

Sanierung RSG (17 Millionen und mehr), Sanierung Grundschule Freie Buschstraße, Ausstattung Gesamtschule, Umbauten in allen Schulen, um Inklusion zu ermöglichen. Wie soll das alles gehen? Und Möglichkeiten, irgendwo zu sparen sind so gut wie nicht existent. Straßen nicht mehr reparieren? Straßenbeleuchtung reduzieren oder gar abschalten?
Rat und Verwaltung stehen vor einer Herkules-Aufgabe und das nicht nur in 2012, sondern mindestens bis 2022. Klar dürfte sein, dass wir an freiwilligen Leistungen alles reduzieren oder streichen müssen, was geht. Aber es geht nicht viel. Die meisten Aufgaben der Stadt sind sowieso die sogenannten Pflicht-Leistungen, die man nicht vermeiden darf.
Unter diesen Bedingungen machen Haushaltsberatungen nur sehr bedingt Spaß. Obwohl: vergnügungssteuerpflichtig waren Haushaltsberatungen noch nie.

Autor: Wolfgang Köhler