Die veröffentlichten Ansichten von der überarbeiteten HUMA-Planung (siehe Bilder) sollten auf die ausführliche Präsentation im Stadtforum am 24. Januar neugierig machen. Sie lassen eine Konzeption erkennen, die sich in einigen Punkten sichtbar deutlich vom ursprünglichen Entwurf unterscheidet. So ist aus der Südwest-Ansicht zu entnehmen, dass es kein vom eigentlichen Einkaufszentrum getrenntes Veranstaltungsgebäude ("Kulturforum") mehr gibt - stattdessen ein dem Einkaufzentrum angegliedertes Gebäude mit gastronomischen Funktionen. Ebenfalls zu erkennen: Der Marktplatz ("Marktplatte") zwischen Rathaus, Ärztehaus und HUMA bleibt, wie er jetzt ist.
Die Ansicht von Norden (von den Süd-Arkaden her) zeigt, dass das Gebäude verkürzt worden ist und dadurch mehr Raum für die Grün-Zone frei macht.
Spannung ist angesagt in Hinsicht auf die innere Gliederung des neuen Einkaufsparadieses und den Branchen-Mix.
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Mittwoch, 16. Januar 2013
Freitag, 28. Dezember 2012
HUMA: nächster Schritt
Heute, 28.12.2012, noch ca. 18:00 Uhr konnte man auf der Seite der Stadt Sankt Augustin zum Thema HUMA-Neubau-Planung einen Beitrag lesen, der den offiziellen (aber offenbar überholten) Informationsstand für Rat und Öffentlichkeit wiedergab, nämlich (sinngemäß):
- Hurler hält am Umbau des Standortes Sankt Augustin fest.
- Die Revision der Planung für den neuen HUMA ist in Arbeit.
- Noch vor Ende des Jahres 2012 werden erste Planungsergebnisse dem Rat bzw. der vom Rat eingerichteten <Lenkungsgruppe Masterplan Urbane Mitte> vorgestellt.
Die Frage, wie konkret denn die revidierte Planung ist, lässt sich aus der Tatsache erschließen, dass für den 24. Januar 2013 ein Stadtforum dazu vorgesehen ist. Da muss schon etwas Belastbares an Planung auf den Tisch kommen - sonst würde sich ein Stadtforum nicht lohnen.
Hurler und die Stadt müssen jetzt auch "Gas geben", wenn der zuletzt verkündete Zeitplan gehalten werden soll: Fertigstellung erster Bauabschnitt 2014, zweiter Bauabschnitt 2016.
W. Köhler
Freitag, 7. September 2012
Aufbruch! missbilligt Grünen Brief an Hurler
Die
Kritik der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Aufbruch! an dem Brief der Grünen Fraktion an Hurler richtet sich allein gegen die Vorgehensweise, durch die die bisher auf
Vertrauen und Kooperation fußende Arbeit aller Fraktionen und der
Verwaltung zusammen mit den Vertretern von Hurler und deren
Architekten unnötig auf's Spiel gesetzt wird.
Aber den Briefschreibern scheint die Hauptsache zu sein, dass die populistische Profilschärfung gelungen ist.
Dabei sind wesentliche Punkte
des Grünen Briefes an Hurler doch gemeinsame Sichtweise der
Fraktionen und der Verwaltung.
Wir
sind uns mit der Verwaltung und den anderen Fraktionen nach wie vor
einig, dass die Umgestaltung des HUMA einen sehr großen Stellenwert
für die Stadt Sankt Augustin hat. Deshalb wurde die bekannte
Verfahrensweise gewählt: Lenkungsgruppe, Bürgerforen (deren
Ergebnisse in die Lenkungsgruppe eingespeist wurden), Beratung und
Beschlussfassung in Ausschuss und Rat.
Gerade
die nicht öffentlichen Sitzungen der Lenkungsgruppe boten die
Möglichkeit, ungeschützt Dinge auszusprechen und Planungsvarianten
auszuloten, die in der Öffentlichkeit vielleicht nie gesagt worden
wären.
Die
erzielten Ergebnisse sind von Hurler zur Revision gestellt worden,
weil aktualisierte Marktanalysen ein verändertes Projekt nahelegen.
Wir wissen nicht, wie die revidierten Pläne aussehen. Gerade deshalb
wollen wir nicht Pflöcke einschlagen, die uns mancher Chancen der
Einflussnahme und der Erzielung von Zugeständnissen an uns wichtigen
Stellen berauben könnten. Solche Chancen wollen wir nicht durch ein
Vorpreschen zur Unzeit vertun.
Und: Je nachdem wie Hurler umplant, sind manche politischen Positionierungen schon überholt, bevor die Tinte getrocknet ist, mit der sie geschrieben sind.
W. Köhler
Sonntag, 15. April 2012
Einen großen Schritt vorwärts zum neuen Huma ...
... macht der Stadtrat in seiner Sitzung am 18. April 2012: mit dem Satzungsbeschluss wird der Bebauungsplan Nr. 107 'Zentrum' rechtskräftig. Damit ist die Basis dafür geschaffen, dass die Investoren-Familie Hurler die Unterlagen für die Erteilung der Baugenehmigung einreichen können. Dass die Baugenehmigung erteilt wird, steht für Stadtverwaltung und Investor außer Zweifel. Das wird auch durch die sichtbaren Maßnahmen zur Vorbereitung der Bautätigkeiten sichtbar (Beseitigung der Tankstelle, Entfernen des Baumbestandes auf dem derzeitigen Parkplatz, Herstellung eines neuen Parkplatzes jenseits der Rathausallee).
Die vorgebrachten Anregungen und Einwände von seiten der Nachbarstädte, von Trägern öffentlicher Belange und von privater Seite wurden von der Stadtverwaltung auf das Sorgfältigste geprüft und dem zuständigen Ausschuss sowie dem Rat vorgelegt. Nicht allen Einwänden konnte abgeholfen werden, wenn nicht das gesamte Projekt Huma gefährdet werden sollte. In Fällen, in denen Belastungen für Einzelne nicht ausgeräumt werden können, wird durch Kompensations- bzw. Schutzmaßnahmen ein größtmögliches Maß an Schutz vor bzw. Abmilderung der Belastungen gesorgt.
Ein Risiko bleibt: Keiner weiß, ob das, was an Belastungen / Immissionen berechnet worden ist, auch genau so oder ob es stärker oder schwächer eintritt. Deshalb bleibt es spannend; aber auch deshalb, weil niemand weiß, ob und mit wieviel Erfolg die Nachbarkommunen dem Projekt ein Bein stellen werden.
Autor: Wolfgang Köhler
Die vorgebrachten Anregungen und Einwände von seiten der Nachbarstädte, von Trägern öffentlicher Belange und von privater Seite wurden von der Stadtverwaltung auf das Sorgfältigste geprüft und dem zuständigen Ausschuss sowie dem Rat vorgelegt. Nicht allen Einwänden konnte abgeholfen werden, wenn nicht das gesamte Projekt Huma gefährdet werden sollte. In Fällen, in denen Belastungen für Einzelne nicht ausgeräumt werden können, wird durch Kompensations- bzw. Schutzmaßnahmen ein größtmögliches Maß an Schutz vor bzw. Abmilderung der Belastungen gesorgt.
Ein Risiko bleibt: Keiner weiß, ob das, was an Belastungen / Immissionen berechnet worden ist, auch genau so oder ob es stärker oder schwächer eintritt. Deshalb bleibt es spannend; aber auch deshalb, weil niemand weiß, ob und mit wieviel Erfolg die Nachbarkommunen dem Projekt ein Bein stellen werden.
Autor: Wolfgang Köhler
Donnerstag, 8. März 2012
Weiterhin kostenfreies Parken in Sankt Augustin?
Sankt Augustin
hat sich bisher darauf etwas zugute gehalten, dass das Parken von Kfz überall
in Sankt Augustin kostenfrei ist. Diese Regelung ist im Zusammenhang damit zu
sehen, dass auch HUMA kostenfreies Parken auf dem eigenen Gelände gewährt hat
und so auch bis zur Eröffnung des neuen HUMA nach dem Umbau verfahren wird.
Würde die Stadt auf ihren Flächen Parkgebühren erheben, würde zumindest im
Zentrum alle Welt auf den kostenfreien HUMA-Parkplätzen parken und den
HUMA-Kunden die Parkplätze zustellen.
Nach der
Neu-Eröffnung werden die HUMA-Parkplätze kostenpflichtig sein. Die Kosten wird
man dann nur vermeiden können, wenn man im HUMA-Center einkauft und die
Parkgebühren angerechnet werden. Kostenfreies oder / und zeitlich nicht
begrenztes Parken auf öffentlichem Gelände wird dann im Umfeld des HUMA
dazu führen, dass Kunden des HUMA-Centers das Parken auf öffentlichen Flächen
in der Nähe bevorzugen werden – es sei denn, sie haben etwas einzukaufen, das
angerechnet werden kann.
Um eine “asymmetrische
Druckverteilung“ im Bereich Parkplätze zu vermeiden und um dadurch
ungeordnetes Parken zu verhindern, muss auch die Stadt Sankt Augustin zur Parkraum-Bewirtschaftung
greifen. Sonst wird alle Welt auf städtischen Stellplätzen parken.
Wenn diese
Bewirtschaftung nicht nur mit dem Mittel der Parkzeit-Beschränkung durch
Parkscheiben erfolgt, sondern auch gebührenpflichtiges Parken mit
Parkticket-Automaten eingerichtet wird, lassen sich neue Einnahmen für den
städtischen Haushalt gewinnen – allerdings nicht in den ersten zwei Jahren.
Denn in diesen zwei Jahren müssen die Parkgebühren erst einmal die Kosten der
Parkschein-Automaten wieder einspielen.
Autor: Wolfgang Köhler
Freitag, 24. Februar 2012
Konsequenzen der neuen "Ost-West-Spange" in Sankt Augustin Ort
Ich muss zugeben, mir ist es jetzt aufgefallen: Wenn zwischen der Hauptkreuzung in Ort und dem Busbahnhof im Zentrum eine Unterführung unter der Stadtbahnlinie 66 her zur Rathaus-Allee gebaut worden ist, wird durch diesen nicht nur der Verkehr zu den HUMA-Parkhäusern fließen. Wenn man an die schranken-behinderte Hauptkreuzung denkt, wird klar, dass ein erheblicher Verkehrsstrom von der B 56 in Richtung Menden diese Unterführung benutzen wird. Das wirft zwei Fragen auf:
- Ist der Kreisverkehr auf der Rathaus-Allee leistungsfähig genug, um diesen Verkehrs aufzunehmen?
- Was muss an der Einmündung der Rathaus-Allee in die Arnold-Janssen-Straße geschehen, um dort den Verkehr nach Menden einzufädeln? Geschehen muss dort etwas, weil je nach Stand der Bahnschranke ein großer Teil des Menden gerichteten Verkehrs dann nicht die Linie B 56 - Arnold-Janssen-Straße wählen wird, sondern die Linie B 56 - neue Unterführung - Rathaus-Allee - Arnold-Janssen-Straße.
Autor: Wolfgang Köhler
Samstag, 21. Januar 2012
744 Seiten Sitzungspapiere für den Zentrums-Ausschuss
Stattliche 744 Seiten beträgt die Sitzungsvorlage für den Zentrums-Ausschuss am 01.02.2012, die in zwei Chargen am 20. und 21. Januar an die Rats- und Ausschuss-Mitglieder ausgeliefert wurden. Und die wollen bis zur Sitzung am 1. Februar, gelesen, verdaut und besprochen werden. Von diesem Stapel Papier im Umfang von etwa zwei Telefonbüchern sind 678 Seiten dem Bebauungsplan 107 "Zentrum" vorbehalten. Diese Seiten beinhalten den Beschlussvorschlag zu diesem Tagesordnungspunkt, dessen Begründung, die ausführliche Beschreibung, Erläuterung und Begründung des B-Planes und den Umweltbericht dazu. Von S. 140 bis S. 694 reichen die Einwendungen und Anregungen, die von Einzelpersonen, Personengruppen, Verbänden, Behörden und den Nachbarkommunen eingereicht worden sind.
Jetzt muss ich die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. Ich weiß zwei Dinge: es wird mühsam werden, aber selig sind die Mühseligen und Beladenen. Kondolenz-Bekundungen nehme ich trotzdem gern entgegen.
Aber im Ernst: Die Sitzungsvorlage ist neben der Vielzahl von Ausschuss- und Lenkungsgruppen-Sitzungen auch Ausweis dessen, dass Rat und Verwaltung diesen B-Plan als Basis des HUMA-Neubaus nicht auf die leichte Schulter genommen haben.
Autor: Wolfgang Köhler
Jetzt muss ich die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. Ich weiß zwei Dinge: es wird mühsam werden, aber selig sind die Mühseligen und Beladenen. Kondolenz-Bekundungen nehme ich trotzdem gern entgegen.
Aber im Ernst: Die Sitzungsvorlage ist neben der Vielzahl von Ausschuss- und Lenkungsgruppen-Sitzungen auch Ausweis dessen, dass Rat und Verwaltung diesen B-Plan als Basis des HUMA-Neubaus nicht auf die leichte Schulter genommen haben.
Autor: Wolfgang Köhler
Dienstag, 10. Januar 2012
Merkwürdige Informationspolitik der Stadt
Mein Schreiben an den Bürgermeister, meine Bitte um Information, was mit dem Bekleidungshaus Vögele geschieht, blieb bis heute unbeantwortet. Aber heute erfahre ich aus der Zeitung (GA), dass Vögele schon dicht gemacht worden ist und dass das Bemühen von Vögele um eine provisorische Verkaufsstätte für die Dauer des HUMA-Umbaus gescheitert ist.
Ich bin über dieses Informationsverhalten der Stadtverwaltung richtig sauer. Informationen, die das Stadtmarketing, Gewerbe-Ansiedlung oder -Abgang und Bauleitplanung betreffen, muss der Rat einfach haben, damit er seine Arbeit tun kann. Die Zeitung ist für die Information der Bürgerschaft da - und Ratsmitglieder sind ja auch Bürger - aber die Entscheidungsträger, die die Ratsmitglieder nun mal sind, sollten doch zumindest gleichzeitig mit der Presse erfahren, was Sache ist. Ganz bestimmt, wenn sie schon vor Wochen die Fragen gestellt haben, deren Antworten sie jetzt der Presse entnehmen können.
Autor: Wolfgang Köhler
Ich bin über dieses Informationsverhalten der Stadtverwaltung richtig sauer. Informationen, die das Stadtmarketing, Gewerbe-Ansiedlung oder -Abgang und Bauleitplanung betreffen, muss der Rat einfach haben, damit er seine Arbeit tun kann. Die Zeitung ist für die Information der Bürgerschaft da - und Ratsmitglieder sind ja auch Bürger - aber die Entscheidungsträger, die die Ratsmitglieder nun mal sind, sollten doch zumindest gleichzeitig mit der Presse erfahren, was Sache ist. Ganz bestimmt, wenn sie schon vor Wochen die Fragen gestellt haben, deren Antworten sie jetzt der Presse entnehmen können.
Autor: Wolfgang Köhler
Montag, 9. Januar 2012
Kein neuer Kreisel auf der B 56
Heute ging bei den Fraktionen das Ergebnis der von der Lenkungsgruppe Urbane Mitte gewünschten Untersuchung zur Sinnhaftigkeit eines neuen Kreisels auf der B 56 ein. Darin wird festgestellt, dass die geplante neue Unterquerung der Stadtbahn-Linie in Sankt Augustin Ort mit einem Kreisel nicht sinnvoll an die B 56 angebunden werden kann.
Zwischen der Kreuzung B 56 / Arnold-Jansen-Straße und der Zufahrt zum Busbahnhof wird die neue Unterführung unter der Stadtbahnlinie her von der B 56 abzweigen. Frage: Kann ein Kreisel eine sinnvolle Alternative zu einer Ampelregelung an dieser Stelle sein.
Ergebnis: Die von der Stadt beauftragten Verkehrsplanungs-Büros sind mit dem Landesbetrieb Straßen NRW einig, dass die Aspekte Sicherheit, Flüssigkeit und Befahrbarkeit auch durch große Fahrzeuge durch einen Kreisel nicht unter einen Hut zu briungen sind. Also wird diese Stelle durch Ampeln geregelt werden.
Da wir durch die Ampelregelung an der Kreuzung B 56 / Arnold-Jansen-Straße genug gebeutelt sind, muss gefordert werden, dass die neue Ampel mit der an der großen Kreuzung perfekt synchronisiert ist.
Autor: Wolfgang Köhler
Zwischen der Kreuzung B 56 / Arnold-Jansen-Straße und der Zufahrt zum Busbahnhof wird die neue Unterführung unter der Stadtbahnlinie her von der B 56 abzweigen. Frage: Kann ein Kreisel eine sinnvolle Alternative zu einer Ampelregelung an dieser Stelle sein.
Ergebnis: Die von der Stadt beauftragten Verkehrsplanungs-Büros sind mit dem Landesbetrieb Straßen NRW einig, dass die Aspekte Sicherheit, Flüssigkeit und Befahrbarkeit auch durch große Fahrzeuge durch einen Kreisel nicht unter einen Hut zu briungen sind. Also wird diese Stelle durch Ampeln geregelt werden.
Da wir durch die Ampelregelung an der Kreuzung B 56 / Arnold-Jansen-Straße genug gebeutelt sind, muss gefordert werden, dass die neue Ampel mit der an der großen Kreuzung perfekt synchronisiert ist.
Autor: Wolfgang Köhler
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